die ART/OF/gallery
Unsere Galerie finden Sie mitten in einem modernen Quartier – das mit seiner beeindruckenden Architektur die Brücke zur Vergangenheit schlägt. Hier am Ernst-Griesheimer-Platz in Offenbach öffnete im Dezember 2018 die ART/OF/gallery ihre Tore. Mit fast 300 m² ist der große Saal der Galerie für kuratierte Ausstellungen gedacht, die kleinere Studio-Galerie mit 180 m² wird vorwiegend für Soloshows genutzt. Verbunden sind beide Kunsträume durch eine überdachte Plaza mit Glasdach, welche zusätzlich für Veranstaltungen mit bis zu 5oo Gästen genutzt werden kann.
/ Ausstellung
ÜBERFLIESSENDER REICHTUM
Terence Carr
Gerhard Neumaier
Wir laden herzlich ein zu einer Doppelausstellung mit Malerei und Skulpturen in den Räumen der ART/OF/gallery im alten Schlachthof Offenbach.
Die Ausstellung läuft bis zum 9. 11. 2019.
TERENCE CARR
Terence Carr wurde 1952 in Nairobi geboren.
Er lebt und arbeitet in Günzburg.
Expressiv, wild und sinnlich, grob und sensibel, zeugt jede Skulptur des Künstlers von seiner eigenwilligen Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz. Sie sind sichtbar geformt von seinen ersten Lebensjahren in Kenia, seinen Herausforderungen als britischer Offizier und letztlich seinem unbändigem Willen, sich ganz der Kunst hinzugeben. Die in leidenschaftlicher Direktheit mit der Kettensäge geborene, bildhauerische Formfindung, mit ihrem ebenso umstandslosen Farbauftrag erzeugt eine spezielle, für das Werk von Terence Carr so charakteristische Atmosphäre von Lebendigkeit und Agilität. Ein großer Auszug aus dem Reichtum von Form und Farbe, der überfließt und uns mit Fröhlichkeit erfasst und uns schon im nächsten Moment unser Innerstes in seiner schönsten Vielfalt, von Gut bis Böse, reflektieren lässt.
1971 – 78 Militärakademie Sandhurst /
Offizier der Britischen Armee
1979 – 82 Studium an der Universität Augsburg
seit 1982 Freischaffend als Maler und Bildhauer
1990 Beitritt im Berufsverband Bildender Künstler
GERHARD NEUMAIER
Gerhard Neumaier ist 1950 in Freiburg / Breisgau geboren.
Er lebt und arbeitet in Baden-Baden.
In der gestisch, performativen Bewegtheit seiner „Rakelbilder“ legt er eine haptische Sinnlichkeit an den Tag, die unser vegetatives Nervenkostüm in Schwingung bringt. Wir werden berührt von einer ungemein naturäquivalenten Präsenz, die aus dem abstrakten Gestus der Formensprache herauswächst. Unmittelbar spricht uns vermeintlich Bekanntes durch die Augen hindurch ganz elementar und ursprünglich aus dem Bauch heraus an. Das Vegetative der Bilder trifft in unsere untersten Schichten, ins Schwarze, ins Verborgene, ins vegetative Zentrum unseres körpereigenen Metabolismus, in den unbewussten Reichtum unseres Lebens, der ebenso alltäglich wie selbstverständlich unsere Existenz durchpulst. Wie es Gerhard Neumaier selbst beim Malen des Gemäldes durchpulst: „Ich male, was ich weiß, damit ich sehe, was ich fühle“.
1950 geboren in Freiburg im Breisgau
1972 – 74 Goldschmiedeschule Pforzheim
1976 – 77 Staatliche Akademie der bildenden
Künste Stuttgart bei Karl H. Seemann
1977 – 78 HFF Hochschule für Fernsehen
und Film München
1978 – 82 Staatliche Akademie der bildenden
Künste Stuttgart bei Alfred Hrdlicka
1987 Lehrauftrag an der Merz-Akademie
Hochschule für Gestaltung Stuttgart
Terence Carr
/ SEVEN SINS
2018, 7 Bronzen farbig gefasst, je ca. 40 x 16 x 16 cm
/ The Women III
Holz farbig gefasst, 70 x 30 x 27 cm
Gerhard Neumaier
/ Am Rande vom Blocksberg
2015, Öl auf Simopor, 70 x 70 cm
/ Im Wasserpalast wo immer die Sonne scheint
2019, Öl auf Simopor, 100 x 100 cm,
Alle Werke in der Ausstellung:
/ die Künstler
/ der Direktor der Galerie
Der Künstler und Galerist Eric Decastro (* 1960 in Le Creusot, Burgund, Frankreich) absolvierte erst eine Ausbildung als Serigraphist und arbeitet seit Beginn der 90er Jahre primär im Bereich der informellen Malerei und Pop-Art. Seit 2010 betreibt er den Kunstraum-Dreieich (www.kunstraum-dreieich.de). Schon länger plante er im Stillen eine räumliche Annäherung an die Städte Offenbach und Frankfurt. Die Galerie im ART/OF Kulturcampus wird künftig unter seiner Leitung ein Programm präsentieren, das sich auf nationale und internationale Künstler der Contemporary Art konzentriert.

















